Joboption Berlin – Warum Minijob? Mach mehr draus!
Im Rahmen von Joboption wurde die Laufzeit des Projektes Joboption Berlin um ein weiteres Jahr verlängert. Laufzeit: 01.01.2012 bis 31.12.2015.


Ziel des Projektes Joboption Berlin ist es, Minijobs in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung umzuwandeln. Neben der Sensibilisierung der Öffentlichkeit über die Auswirkungen und Folgen geringfügiger Beschäftigung bieten wir gleichzeitig Beratung für Beschäftigte und Unternehmen an und zeigen so Potenziale zur Fachkräftesicherung und Vorteile einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung auf.


Joboption Berlin ist ein gemeinsames Projekt der Wert.Arbeit GmbH, Berlin und der zukunft im zentrum GmbH.
 
Das Projekt Joboption Berlin wird von der Senatsverwaltung Arbeit, Integration und Frauen gefördert.

 

 

Allgemeine Bausteine des Projektes
1. Gezielte Kampagnen- und Öffentlichkeitsarbeit zur Aufklärung über die 

    Beschäftigungssituation von Minijobberinnen/Minijobber und gleichzeitig die

    Sensibilisierung für die Potenziale geringfügig Beschäftigter in der

    Fachkräftediskussion.
2. Die Etablierung landesweiter und bezirklicher Netzwerke zur Stärkung der

    Umwandlung geringfügiger in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung.

3. Vertiefung der Informationsbasis zu Folgen geringfügiger Beschäftigung und

    arbeitsrechtlichen Rahmenbedingungen in Form weitreichender

    Informationsmaterialien und Fachvorträgen.

4. Unterstützungen und Beratungen für geringfügig Beschäftigte und

    Unternehmen zu Fachkräfte- und Personalentwicklung.

 

Die Kampagne: Warum Minijob? Mach mehr draus!
Am 20. November 2013 gab Senatorin Dilek Kolat zusammen mit der Bezirksbürgermeisterinnen Tempelhof-Schöneberg und dem Bezirksbürgermeister Spandau den Startschuss für die Kampagne „Warum Minijob. Mach mehr draus!“. Lesen Sie hier die Pressemitteilung zum Kampagnenauftakt.

 

Die Kampagne stellt die Bedeutung guter Arbeit in der Metropolregion Berlin heraus und informiert auf Plakaten sowie mit Youtube-Filmen über die Vorteile sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung für Beschäftigte wie Unternehmen.

 

In kurzen Filmen erläutern Minijobberinnen/Minijobber und Arbeitgeberinnen/ Arbeitgeber ihre Erfahrungen mit Minijobs und die Vorteile einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung. Zitate aus diesen Berichten erscheinen auf Plakaten im öffentlichen Raum und im Öffentlichen Personennahverkehr.

 

Im Frühjahr und Herbst 2014 wird es hierzu eine Fortsetzung geben.
Die gesamten Videos finden Sie auch auf 

 

Landesweite und bezirkliche Netzwerke
Ein zentrales Element der Projektarbeit ist das landesweite und bezirkliche Netzwerk unter der Schirmherrschaft von Dilek Kolat, Senatorin der Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen. Arbeitgeberinnen/ Arbeitgeber und Vertreterinnen/ Vertretern aus Unternehmen, erhalten so die Möglichkeit sich mit Vertreterinnen/Vertretern aus Politik und Gesellschaft, Jobcentern und Arbeitsagenturen gemeinsam auf lokaler Ebene zu beraten. Die Netzwerke setzen sich für eine Stärkung der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung ein. In den Bezirken Spandau, Treptow-Köpenick und Tempelhof-Schöneberg sind bereits die ersten Netzwerke aktiv. Für 2014 ist die Gründung weiterer bezirklicher Netzwerke geplant.


Hintergrundmaterialien und vertiefende Informationen
Im Verlauf des bisherigen Projekts hat sich eine starke Unwissenheit aller Akteurinnen und Akteure über arbeitsrechtliche Rahmenbedingungen sowie die sozialpolitischen Folgen geringfügiger Beschäftigung gezeigt. Gleichzeitig gibt es keine nennenswerte Wahrnehmung über die zahlreichen Potenziale, die die Beschäftigungsgruppe gerade im Kontext der Fachkräftediskussion mit sich bringt.


Eine adressatengerechte Informationsreihe greift verschiedene Aspekte rund um Minijobs auf und informiert in Richtung der Beschäftigten, Unternehmen und Sozialpartnerinnen/Sozialpartnern.

 

Darüber hinaus gab es 2013 berlinweit und in den jeweiligen Netzwerk-Bezirken eine Datenerfassung zur Situation geringfügiger Arbeitsverhältnisse. Gleichzeit wurde in einer landesweiten Umfrage der Bevölkerung der Wissensstand über arbeitsrechtliche Rahmenbedingungen erfragt. Die Ergebnisse sowie weitere Informationsmaterialien finden Sie hier auf der projektbegleitenden Website.


Beratung für Unternehmen und Minijobberinnen/Minijobber

Für Unternehmen:
Wir zeigen Wege auf, um Fachkräfte zu finden und zu binden. Unternehmen erhalten so die Chance, bereits eingearbeitetes Personal zu entwickeln und als sozialversicherungspflichtig beschäftigte Fachkräfte einzusetzen.

 

Die kostenfreie Beratung, richtet sich nach der individuellen Situation im Unternehmen. Wir bieten Ihnen Beratung zur Personalentwicklung an, bspw.: Kompetenzcheck, Altersstrukturanalyse, Ermittlung des Qualifizierungsbedarf.

 

Gerne informieren wir Unternehmen über Unterstützungsmöglichkeiten des Landes Berlin und über weitere Mittel zur Umwandlung von Minijobs in eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung.

 

Sie erreichen uns unter: +49 (0)30-280 320 86 oder per Mail an: info@wertarbeitgmbh.de


 

Für Minijobberinnen/Minijobber:

Wenn Sie als Minijobberin/ Minijobber mehr aus Ihrem Job machen wollen, mehr über Ihre Rechte erfahren oder eine Ausbildung anstreben, Ihre Zukunft in einer sozialversicherungspflichtigen Teilzeit- oder Vollzeitbeschäftigung sehen oder vielleicht eine Selbstständigkeit erwägen, wenden Sie sich an das Team zukunft im zentrum GmbH. Nutzen Sie unsere Bildungsberatung und unser Bildungscoaching kostenfrei!

 

Sie erreichen unsere Beraterinnen telefonisch unter +49 (0)30-278 733 96.

 

Ergänzender Hinweis:
Joboption schafft Win-Win-Situation für Unternehmen und Minijobberinnen.


Joboption bietet neue Wege an, um Fachkräfte zu finden und zu binden. Das Projekt rückt dabei eine interessante Gruppe von Arbeitskräften in den Mittelpunkt: Frauen in geringfügiger Beschäftigung – die Minijobberinnen. Weitere Informationen finden Sie hier.

 


Downloads und Links:


Das Arbeitsrechts im Minijob neben Deutsch nun auch auf Polnisch, Rumänisch und Spanisch.

Broschüre für Betriebsräte, die umfassend zum Minijob informiert und Gestaltungsmöglichkeiten zur Umwandlung in ein sozialversicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis aufzeigt.

Abschlussbericht: Joboption - Gleichstellen: auch eine Option für Minijobberinnen (Laufzeit: 2012-2014)

Vierteilige Schriftenreihe:
Ausgabe Nr. 1: Mindestlohn gilt auch für Minijobs
Ausgabe Nr. 2: Arbeitsrecht gilt für alle – auch für Minijobbeschäftigte
Ausgabe Nr. 3: Geringfügig Beschäftigte – unbeachtete Potenziale
Ausgabe Nr. 4: Minijob gleich Frauensache?